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Proprieta Privata - Die Influencer Gottes kommen! | Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
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Im neuen Jahr wird die Volksbühne zum Ort eines großen Berliner Dreikönigs-Spiels gegen die Winterdepression. Die Gaukler Gottes kommen und treten an, Euch die Traurigkeit aus den Herzen zu verbannen. Wir starten die kolossale Missionsarbeit in der Diaspora. Mit Sophie Rois als heiligem Franziskus, mit dem Ensemble der Volksbühne als teuflische Influencer Gottes, mit zwei Engelschören, einem Orchester und einer Reliquie des heiligen Carlo Acutis, auf Ebay ersteigert. Draußen fallen die Kraniche mit Influenza vom Himmel. Der Technofeudalismus führt uns alle zurück ins Mittelalter. Und der Grund und Boden, auf dem wir stehen und spielen, wird Stück für Stück privatisiert. Aber ob privatisiert oder nicht: Wir spielen weiter!
„Als Franz von Assisi im Jahr 1223 im umbrischen Greccio zum ersten Mal ein Krippenspiel aufführte, war es kein Gott, der da zur Welt kam, sondern etwas Anderes: Das moderne Drama.“ (G.K. Chesterton)
*Sollte die schweigende Mehrheit wieder eine Form des archaischen Faschismus hervorbringen, dann, weil sie sich vor eine Wahl gestellt sieht zwischen der Heiligkeit des Lebens einerseits und der Logik von Erbrecht und Privateigentum andererseits. Dieses Dilemma wird zur Folge haben, dass man allzu laut ins Horn der zweiten Alternative bläst. Im Gegensatz zu Calvino glaube ich, dass wir – ohne die ganze humanistisch-rationalistische Tradition zu verleugnen – keine Angst davor haben sollten, etwas als heilig gelten zu lassen oder ein Herz zu haben.“ (Pier Paolo Pasolini)
„Als Franz von Assisi im Jahr 1223 im umbrischen Greccio zum ersten Mal ein Krippenspiel aufführte, war es kein Gott, der da zur Welt kam, sondern etwas Anderes: Das moderne Drama.“ (G.K. Chesterton)
*Sollte die schweigende Mehrheit wieder eine Form des archaischen Faschismus hervorbringen, dann, weil sie sich vor eine Wahl gestellt sieht zwischen der Heiligkeit des Lebens einerseits und der Logik von Erbrecht und Privateigentum andererseits. Dieses Dilemma wird zur Folge haben, dass man allzu laut ins Horn der zweiten Alternative bläst. Im Gegensatz zu Calvino glaube ich, dass wir – ohne die ganze humanistisch-rationalistische Tradition zu verleugnen – keine Angst davor haben sollten, etwas als heilig gelten zu lassen oder ein Herz zu haben.“ (Pier Paolo Pasolini)
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